Dienstag, Juli 14, 2020
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Gebäude Analysen

Gebäude Analysen

Die Gebäudeanalyse als Fundament einer lösungsorientierten Sanierung

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Wo soll ich beginnen? Was kostet es? Was bringt es?

Dies sind die häufigsten Fragen, welche die Bauherren und Besitzer eines Eigenheims vor der Sanierung oder eines bevorstehenden Umbaus beantworten müssen. Nicht nur Sinn oder Unsinn einer Sanierung, sondern auch die Finanzierbarkeit von Renovationen sind vorgängig zu beantworten.

Die kantonalen Energiegesetze in der Schweiz schreiben vor, dass jedes von der Sanierung betroffene Bauteil den jeweils gültigen energetischen Auflagen entsprechen muss. In Ausnahmefällen, zum Beispiel wenn die Minimalanforderungen nicht eingehalten werden können, entscheidet in der Regel die lokale Baubehörde der Gemeinde über das eingereichte Baugesuch. Um langwierigen Verhandlungen mit der Baubehörde vorzubeugen, ist es ratsam, ein Baugesuch gut vorbereitet einzureichen.

Es führt deshalb kein Weg daran vorbei, die vorhandene Geäudesubstanz vor der Sanierung, bzw. vor dem Einreichen eines Baugesuches von einem Fachmann gründlich untersuchen und dokumentieren zu lassen.

 

Arriva Engineering setzt nun auf verschiedene Methoden, um ein Gebäude zu analysieren:

Durch eine thermografische Untersuchung kann der Zustand der Gebäudehülle sehr gut dokumentiert werden. Undichte Fenster, Leckagen in der Wärmedämmung und undichte Dachanschlüsse sind schnell gefunden.

Als Ergänzung und unterstützend zur Gebäudethermografie kann die Gebäudehülle mit einem Gebläse unter Vakuum gestellt werden. Dabei wird die im Innern des Gebäudes vorhandene Luft aus dem Gebäude gesaugt. Die gemessene Luftmenge, die dabei bei einem vorgegebenen Unterdruck aus der Gebäudehülle geblasen wird, gibt Aufschluss über die Dichtigkeit der Gebäudehülle. Diese Messmethode nennt man Blower Door Messung. Dieser Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet, dass das Gebläse (Blower) im Türrahmen (Door) des Hauseinganges installiert wird.

Wo immer aber möglich, werden die Baupläne des Gebäudes analysiert. Auf Grund der Konstruktion des Gebäudes kann nämlich eine Aussage über die vorhandenen U-Werte der Bauteile gemacht werden. Diese werden später bei der Berechnung der thermischen Gebäudelast benötigt.

Wo keine Baupläne mehr vorhanden sind, wird eine Begehung des Gebäudes unumgänglich. Um die Dämmstärke von Aussen- und Innen-Isolationen zu bestimmen, werden diese im Einstichverfahren gemessen. Dabei wir die Isolation durch den Einstich minimal beschädigt, was danach aber wieder repariert werden kann. Doppelschalenmauerwerke und neuzeitliche Vakuumdämmungen können so nicht untersucht werden.

Können die U-Werte immer noch nicht bestimmt werden, hilft eine spezielle Software, mit welcher die U-Werte aus den Daten der thermografischen Untersuchung berechnen kann. Dieses Verfahren ist relativ neu, bringt aber genau so genaue Werte, wie die anderen Verfahren.

Sind alle Untersuchungen abgeschlossen, erhalten Sie von uns einen ausführlichen Bericht über den aktuellen Zustand Ihres Gebäudes.